Tourenrad - Tourenfahrrad

Fahrräder allgemein erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Die Kraftstoffpreise steigen ins Unermessliche und ein Ende ist nicht abzusehen.
In Zeiten, in denen das Autofahren immer teurer wird, suchen die Menschen nach alternativen Verkehrsmitteln. Das Fahrrad bietet hier eine sehr kostengünstige Möglichkeit. Viele Menschen haben einen anstrengenden Job und suchen in ihrer Freizeit einen Ausgleich. Ausgedehnte Touren mit dem Mountainbike oder dem Rennrad tragen zur Entspannung bei und sind gesund. Aber warum nicht das Eine mit dem Anderen verbinden?



Einen interessanten Kompromiss bietet hier ein Tourenfahrrad, denn diese Kategorie von Fahrrädern deckt ein breites Einsatzgebiet ab. Tourenfahrräder sind so konstruiert, dass man sie einerseits als Sportgerät, andererseits aber auch für die Fahrt zur Arbeit benutzen kann. Alle mechanischen Komponenten des Fahrrades sind so robust, dass es problemlos auf langen Fahrradtouren eingesetzt werden kann. Meist ist ein solches Rad mit 28“ Rädern ausgestattet, welche es gestatten, mühelos auf gut ausgebauten Radwegen voran zu kommen. Aber auch gelegentliche Touren abseits befestigter Wege stellen kein Problem dar. Tourenfahrräder sind meist mit einem bequemen Sattel und gefederter Sattelstütze ausgerüstet, außerdem haben sie einen etwas höheren Lenker, so dass man größere Strecken in einer einigermaßen entspannten Haltung meistern kann. Eine gute Gangschaltung mit meist 18 bis 27 Gängen sorgt dafür, dass der Radfahrer jede noch so steile Steigung hinauf kommt, ohne schieben zu müssen. Da eine Kettenschaltung gelegentlich gewartet werden muss, werden Tourenfahrräder auch oft mit einer wartungsarmen Nabenschaltung angeboten. Die Zahl der möglichen Gänge ist hier zwar nicht so hoch, aber das spielt auch keine Rolle. Die gängigsten Nabenschaltungen bei Tourenfahrrädern haben meist sieben oder acht Gänge, und die decken in der Regel den Bereich ab, den eine Kettenschaltung mit zum Beispiel vierundzwanzig Gängen hat. Nur, dass eine Nabenschaltung halt wesentlich weniger Wartung braucht.
Im Gegensatz zum Mountainbike oder Rennrad ist ein Tourenrad mit Komponenten ausgestattet, die es erlauben, dass das Rad auch im öffentlichen Straßenverkehr benutzt werden kann. Serienmäßig sind an einem solchen Rad eine Lichtanlage, eine Klingel und manchmal auch ein Gepäckträger vorhanden. Auch Schutzbleche gehören zur Ausstattung, die bei einem unerwarteten Regenschauer das Schlimmste verhindern. Damit die an einem Tourenrad verbauten Kugellager eine möglichst hohe Lebenserwartung erreichen, sind diese oft vor Spritzwasser geschützt. Zumindest bei hochwertigen Rädern sorgen spezielle Gummidichtlippen dafür, dass weder Wasser noch Schmutz eindringen können.

Gute Tourenräder sind trotz Voll-Ausstattung relativ leicht, weil die Hersteller Rahmen aus Chrom-Molybdän-Stahl oder Aluminium verwenden. Auch die heute verwendeten Reifen versprechen lang anhaltenden Fahrspaß. Durch die Verwendung von speziellen Einlagen zum Beispiel aus Kevlar gehören Reifenpannen eher der Vergangenheit an...