Fitnessrad - Fitnessbike

Wenn der Frühling naht und die Tage wieder länger werden, dann treibt es viele aus dem Haus um endlich die guten Vorsätze fürs neue Jahr umzusetzen. Das Fitnessrad bietet bei gutem Wetter eine gute Alternative zum Fitnessstudio. Wer sich bewegen und dabei nicht nur stur auf der Stelle treten möchte oder sich mit Joggen einfach nicht so richtig anfreunden kann, für den ist das Fitnessbike das ideale Sportgerät.
In Kombination mit einem Fahrradcomputer, der die gefahrenen Kilometer und die Geschwindigkeit erfasst, ist das Fitnessrad sehr gut geeignet um die körperliche Gesundheit und Kondition zu trainieren. Wer es noch genauer wissen will, der kann sein Training auch mit einem Herzfrequenzmesser überwachen. Da beim Fahren der Fitnessräder die Gelenke geschont werden und das Training nach und nach erhöht werden kann, ist es auch wunderbar zum Abnehmen geeignet.



Von seinem Grundgerüst her ähnelt das Fitnessrad dem Rennrad. Aufgrund seiner leichten und stabilen Bauweise (Aluminiumrahmen) und seiner schmalen Bereifung können auf einem Fitnessrad hohe Geschwindigkeiten erreicht werden. Um aber auch wieder schnell anhalten zu können, braucht das Rad griffige Bremsen. Anders als beim Rennrad ist der Lenker des Fitnessbikes nicht gebogen sondern gerade und kann Höhenverstellt werden, sodass eine sportliche, aber doch bequeme Sitzhaltung möglich ist. Das Fitnessbike hat ebenfalls keine Lichtanlage, Schutzbleche oder einen Gepäckträger. Dafür gibt es aber meist eine sehr gute Gangschaltung mit bis zu 27 Gängen, sodass der Fahrer auf jedes Gelände flexibel reagieren kann. Für öffentliche Straßen gelten Fitnessräder als Sportgeräte, wenn sie weniger als elf Kilogramm wiegen, und benötigen somit keine Dynamobeleuchtung. Für die Dunkelheit sollte aber unbedingt ein batteriebetriebenes Licht angesteckt werden.

Das Fitnessrad ist in seiner gesamten Konstruktion eher auf asphaltierte Straßen ausgelegt und eignet sich nur bedingt für Fahrten abseits des Weges. Hier empfiehlt es sich auf richtige Mountainbike oder Trekkingfahrräder zu wechseln.

Fitnessbikes kosten in etwas zwischen 500 und 1500 Euro, wobei die teureren Modelle ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen und mit Qualitätsmerkmalen wie Karbongabeln oder Leichtlaufrädern aufwarten.